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Willkommen beim Rhein-Main-Institut
 
2012-09-17

Wissenschaftsforum: "Novelle des Fluglärmschutzgesetzes"
 

Im Jahr 2017 muss das gültige Fluglärmgesetz novelliert werden. Die darin getroffenen Festlegungen werden für die Planung und den Ausbau des künftigen Luftverkehrs entscheidend sein.

Weil sich die Gesetzgebung an den gültigen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Lärmwirkungsforschung orientieren muss, haben wir zu dieser Thematik ein kompaktes Symposium durchgeführt.

Lesen Sie dazu

  • eine  Presseerklärung zur Veranstaltung,

  • die  Dokumentation zum Wissenschaftsforum.


Symposium: "Fluglärm 2012-2020"
 

Am 12. Oktober 2012 veranstaltet das Rhein-Main-Institut ein Symposium, das sich mit der Fluglärm-Problematik der nächsten Jahre befasst.

Die Frage der Lärmentwicklung ist für die Region von großer Bedeutung. Die Weichen für den Fluglärm in den Jahren 2012 – 2020 werden jetzt gestellt!

Um die Zukunft verantwortlich gestalten zu können, ist die Kenntnis der Forschungsergebnisse insbesondere im Hinblick auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm erforderlich.

Im ersten Teil des Symposiums wird der Stand der Forschung von kompetenten unabhängigen Wissenschaftlern allgemeinverständlich dargestellt.

Im zweiten Teil werden die Konsequenzen, die aus den heutigen Forschungsergebnissen gezogen werden müssen, aus ärztlicher und politischer Sicht angesprochen.

Näheres zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte der vorläufigen Tagesordnung.

Ergänzende Informationen: Ein Anfahrt-Plan und nähere Informationen zur Tagungsstätte; Artikel "Umweltbundesamt fordert bundesweite Nachtflugregelungen".

Informationen zum Presse-Echo finden Sie unter  "Das RMI-Fluglärm-Symposium 2012 im Spiegel der Medien".


Schutz der Gesundheit verlangt Lärmkontingentierung
 

Das Rhein-Main-Institut hat seit 10 Jahren zu Fragen der Region und des Flughafens zahlreiche öffentliche Veranstaltungen mit allen beteiligten Akteuren durchgeführt und wissenschaftliche Publikationen vorgelegt, u.a. zur Entwicklung des Luftverkehrs, Arbeitsplatzprognosen, Lärmminderungsplanung, Lärmwirkungsforschung, aber auch zur regionalen Wirtschaftsentwicklung (Cluster, weiche Standortfaktoren).
Die dort gemachten Aussagen und Prognosen haben sich weitgehend erfüllt. Zu der jetzigen Situation und den Möglichkeiten einer Einflussnahme auf die Lärmentwicklung nimmt das RMI aus wissenschaftlicher Sicht Stellung.

[Zur Presseerklärung ...]


Nächtlicher Fluglärm: Er macht doch krank
 

Die Datenlage verdichtet sich, dass Lärm zu vermehrtem Auftreten von Hypertonie, Herzinfarkt und Schlaganfall führt.

Lärm ist lästig, er kann zu Schlafstörungen führen, die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen sowie Gehörschäden hervorrufen. Die Beschränkung von Industrielärm, das Tragen von Schallschutz und das Verbot des Errichtens von Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern in lärmbelasteten Regionen wurden deswegen gesetzlich geregelt und praktisch umgesetzt...

[Zum Artikel ...]


Planfeststellungsbeschluss zum Flughafenausbau endgültig?
 

Nachtflugbeschränkung geboten und rechtlich möglich

In seiner Presseerklärung vom 15. Jan. 2009 nimmt das Rhein-Main-Institut zur Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Kassel Stellung. Dabei wird auf folgende RMI-Informationen Bezug genommen:

 


Frankfurt Airport City - Chance oder Risiko für die Region Rhein-Main?
 

Im Namen der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Flughafen Frankfurt/Main (KAG), der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) und des Rhein-Main-Instituts (RMI) laden wir Sie herzlich zu unserer Fachtagung "Frankfurt Airport City - Chance oder Risiko für die Region Rhein-Main?" für Dienstag, 22. April 2008 ein. Die Veranstaltung findet im Rathaus Offenbach am Main statt. Weitere Details zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Einladung und dem vorläufigen Programm.

Bitte beachten Sie das Anmeldeformular. Bei E-Mail-Anmeldung erbitten wir die entsprechenden Angaben formlos.

Die Teilnehmerzahl ist raumbedingt leider begrenzt. Es empfiehlt sich daher eine frühzeitige Anmeldung, da für die Fachtagung aufgrund der Aktualität mit einer hohen Beteiligung zu rechnen ist.

Einladung, Programm und Anmeldung zu dieser Veranstaltung können Sie sich als PDF-Dateien herunterladen.
 

Zum Herunterladen steht auch die Dokumentation zur Fachtagung vom 22. April 2008 bereit.

 


Flughafen-Ausbau: Wichtiger Abwägungsfaktor bröckelt
Konsensus-Workshop zeigt: Arbeitsplatzprognosen weisen gravierende Mängel auf

Durch den Ausbau würde die regionalökonomisch „optimale Flughafengröße“ überschritten
 

Auf einer Pressekonferenz am 30. April 2007 im Frankfurter Presseclub stellten das RMI und am Workshop beteiligte Wissenschaftler die Ergebnisse eines von ihm durchgeführten Konsensus-Workshops der Öffentlichkeit vor.
 

Ganz knapp zusammengefasst ergeben sich u.A. folgende weitreichende Schlussfolgerungen und Konsequenzen:

Die Gutachten zum Ausbau des Flughafens Frankfurt enthalten so erhebliche Mängel, dass sie den Anforderungen, welche deutsche Gerichte an die Qualität von Gutachten stellen, nicht entsprechen.

Wirtschaftsminister Riehl kann daher die Ergebnisse der Prognosen seiner Abwägungsentscheidungen nicht zugrunde legen.
 

Lesen Sie mehr hierzu in der Pressemitteilung des Rhein-Main-Instituts und der ausführlichen Dokumentation zum Konsensus-Workshop.

 


"Die Flughafenbetreiber hatten nach SARS und 9/11 mit einem Wiederanstieg der Passagierzahlen gerechnet und weiter investiert. Stattdessen steht die Luftfahrtindustrie vor einem grundlegenden Umbruch." (Boston Consulting Group)

Diese sicherlich etwas zuspitzende Aussage aus der Reihe der angesehenen Flughafen- und Airlines-Beratungsunternehmen gibt einen deutlichen Hinweis darauf, dass der Markt des Luftverkehrssektors in Bewegung und mit weiteren tiefgreifenden Veränderungen zu rechnen ist.

Auf unserer Abendveranstaltung am 18. Juli 2005 wurde diese Problematik genauer betrachtet. Vortrags-Folien und ein Diskussionspapier stehen für Sie zum Herunterladen bereit:

 [ Mehr Informationen zur Veranstaltung ...]


 

Führt nächtlicher Lärm zu noch mehr Herz-Kreislauferkrankungen? Dieser Frage ging das Symposium des Rhein-Main-Instituts (rmi) am 29.11.2004 nach. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) im Bürgersaal von Buchschlag statt.

Buchschlag, November 2004 - Herz-Kreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache in zivilisierten Ländern. Als Spitzenreiter einer weiteren Negativ-Statistik stellen sie auch den häufigsten Grund für Krankenhausaufenthalte dar. Neben einer Vielzahl bekannter Ursachen vermuten führende Lärmwirkungsforscher seit langem einen Zusammenhang zwischen Lärm und Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Aufgabe des Symposiums war es, die neusten Ergebnisse der Lärmwirkungsforschung vorzustellen. Die Resultate umfangreicher und aktueller Studien belegen jetzt das vermehrte Auftreten von Bluthochdruck und Herzinfarkt unter nächtlicher Lärmbelastung ab einem Pegel von 50 dB(A).

 [mehr...]

 

Montag, 01. Dezember 2003:

3. Wissenschaftsforum: Zukunft Rhein-Main

Erfolgsfaktoren regionaler Wirtschaftsentwicklung:

Innovative Region durch Qualität der Arbeit

Gemeinsam mit der BC Forschungsgesellschaft Wiesbaden veranstaltet das RMI am 1. Dezember das dritte Wissenschaftsforum: Zukunft Rhein-Main. Thema sind neue Anforderungen an die Qualität der Arbeit als Erfolgs- und Innovationsfaktoren regionaler Wirtschaftsentwicklung. Teilnehmer an unserem Forum sind einzelne, in persona eingeladene Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und gesellschaftlichen Gruppen.

Im Eingangsreferat stellt Frank Moulaert, Pennsylvania/Newcastle, den Zusammenhang von Regionalentwicklung und Qualität der Arbeit dar. Es folgen Ergebnisse aus Forschungsprojekten. Dabei zeigen sich ungewöhnliche Perspektiven: Die Entwicklung, immer mehr (auch) zu Hause zu arbeiten, stellt Regionalgestaltung in einen neuen Fokus. Erkenntnisse zur Standortbindung im Einfachproduktsektor und qualitative Arbeitsaspekte eröffnen neue Perspektiven für regionale Strategien ebenso wie die Forschungsergebnisse über die Bedeutung der regionalen Arbeitsbasis mittelständischer Unternehmen im globalen Handlungsumfeld. Josef Esser, Frankfurt/Main, beleuchtet die politisch-institutionellen Bedingungen der Region Rhein-Main für die Gestaltung der Qualität der Arbeit. Die Schlussfolgerungen und Anforderungen für die Praxis der Regionalgestaltung reflektiert abschließend ein Round Table, an dem unter anderem Hans Reckers, Vorstand der Deutschen Bundesbank, Hans-Peter Griesheimer, Arbeitsamt Frankfurt, sowie Vertreter der IG Metall und des Bundeswirtschaftsministeriums teilnehmen.

Weitere Informationen finden Sie im Programm der Veranstaltung.

Eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie in der Presserklärung zur Veranstaltung.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie im Protokoll der Veranstaltung.

 

Montag, 07. Juli 2003:

Neue Ergebnisse der Lärmwirkungsforschung

Risiko-Vergleich
(Jährliche Mortalität)
 
 Asbest in der Umwelt  10-7 bis 10-6
 Elektromagnetische Felder  10-7 bis 10-6
 Dieselruß in der Umwelt  10-6 bis 10-5
 Kanzerogene Luftschadstoffe  10-6 bis 10-5
 Passiv-Rauchen (Lungenkrebs)  10-6 bis 10-5
 Passiv-Rauchen  10-5 bis 10-4
 Verkehrslärm  10-5 bis 10-4
 Verkehrsunfälle  10-4 bis 10-3
 Aktiv-Rauchen  10-3 bis 10-2
(10-5 = 1/100.000)

Auf drei wichtigen Gebieten der gesundheitlichen Lärmwirkungsforschung sind neue Studien durchgeführt worden. Deren Ergebnisse liegen jetzt größtenteils vor. Es handelt sich

  1. um die Frage der Entstehung von Bluthochdruck durch Lärm
  2. um die Frage der Beeinflussung von Lese-, Lern- und Gedächtnisleistungen von Schulkindern durch Fluglärm
  3. um die Frage des Zusammenhangs von gehäuftem Auftreten von Herzinfarkten mit Lärmbelastung.
In einem juristischen Referat soll auf die Frage möglicher juristischer Konsequenzen eingegangen werden.

Die neuen Befunde zeigen, dass die Bedeutung der Umweltnoxe Lärm wahrscheinlich nach oben korrigiert werden muss.

Weitere Informationen ...

 

Montag, 23. Juni 2003:

2. Wissenschaftsforum: Zukunft Rhein-Main
Erfolgsfaktoren regionaler Wirtschaftsentwicklung
Die Rolle der weichen Standortfaktoren

Gemeinsam mit dem Amerika Haus Frankfurt/Main veranstaltet das RMI am 23. Juni das zweite Wissenschaftsforum: Zukunft Rhein-Main. Thema sind weiche Standortfaktoren als Erfolgsfaktoren für die regionale Wirtschaftsentwicklung. Teilnehmer an unserem Forum sind einzelne, in persona eingeladene Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und gesellschaftlichen Gruppen.

Den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung erläutert einführend Busso Grabow vom Deutschen Institut für Urbanistik, Berlin. Dann stellt Kevin Stolarick von der Carnegie Mellon Universität neue empirische Ergebnisse aus einem Vergleich von Regionen in den USA vor. Kevin Stolarick arbeitet mit Richard Florida zusammen, dessen Buch "The Rise of the Creative Class" neue Einsichten in die Bedeutung der weichen Standortfaktoren gebracht hat.

Fritz Schramma, Oberbürgermeister der Stadt Köln (für den Großraum Köln/Bonn/Düsseldorf) und Holger Tschense, Bürgermeister der Stadt Leipzig (für den Südraum Leipzig), berichten aus der kommunalen Praxis über Konzepte und Erfahrungen mit der Aufwertung weicher Standortfaktoren.

Wissenschaft und praktische Erfahrungen auf die Situation im Rhein-Main-Gebiet "herunter zu brechen" ist Aufgabe des dritten Teils: Lorenz Rautenstrauch vom Planungsverband Frankfurt/Rhein-Main berichtet über die Perspektiven des Regionalparks Rhein-Main. Jürgen Schultheis, Frankfurter Rundschau, wird seine Erfahrungen mit dem Umgang mit weichen Standortfaktoren im Rhein-Main-Gebiet darstellen. Der renommierte Stadtforscher Thomas Sieverts formuliert abschließend die Herausforderungen, vor denen das Rhein-Main-Gebiet steht.

Lesen Sie auch die Dokumente zur Tagung.

 

Wissenschaftsforum zur Clusterentwicklung in Regionen
Claas van der Linde im Dialog mit den Teilnehmern
Harvard-Professor Claas van der Linde auf dem RMI Wissenschaftsforum zur Clusterentwicklung in Regionen

Im November 2002 veranstaltete das Rhein-Main-Institut gemeinsam mit dem Amerikahaus Frankfurt das erste Wissenschaftsforum zum Thema "Cluster und Netzwerke als Erfolgsfaktoren regionaler Wirtschaftsentwicklung". Sechzig hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Kommunen diskutierten die Vorträge der Wissenschaftler zu neuen Möglichkeiten der Wettbewerbsfähigkeit von Regionen.

Mehr Informationen ...

 

RMI beteiligt sich am ERW-Projekt

Das Rhein-Main-Institut beteiligt sich neben einer Reihe anderer Institute am Projekt "Evaluierung Regionalwirtschaftlicher Wirkungsanalysen", in dem am Beispiel des Ausbaus des Frankfurter Flughafens Evaluationskriterien für regionale Großprojekte untersucht und entwickelt werden. Das Projekt wird von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert und findet unter Federführung der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia) der Fachhochschule Darmstadt statt.

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